TÖRNBERICHT

November 2020 bis Februar 2021

Portugal V

Lissabon-Nazaré-Setúbal-Sesimbra-Cabo Espichel

 Impressionen

Blick vom Castelo de Sāo Jorge

Blick vom Castelo de Sāo Jorge

Blick vom Castelo de Sāo Jorge

Blick vom Castelo de Sāo Jorge

Castelo de Sāo Jorge

Castelo de Sāo Jorge

LX Factory

LX Factory

LX Factory

LX Factory

Nazaré

Nazaré

Nazaré

Nazaré

Nazaré

Nazaré

Nazaré

Nazaré

Nazaré

Sétubal

Sétubal

Sétubal

Sétubal

Sétubal

Sétubal

Sétubal

Sétubal

Sétubal

Sétubal

Sétubal

Sesimbra

Sesimbra

Sesimbra

Sesimbra

Portinho da Arrábida

Portinho da Arrábida

Portinho da Arrábida

Portinho da Arrábida

Cabo Espichel

Cabo Espichel

Cabo Espichel

Cabo Espichel

Flussmündung Trancão

Sifão do Canal do Alviela

Ponte Vasco da Gama

Ponte Vasco da Gama

Ponte Vasco da Gama

Mosteiro dos Jerónimos in Belém

Mosteiro dos Jerónimos in Belém

Mosteiro dos Jerónimos in Belém

Ende Januar, die Temperaturen gehen bergauf, das Wetter wird freundlicher, die Sonne zaubert immer häufiger ein Lächeln ins Gesicht. Wir sitzen auf unserer Manatee und lesen die Nachrichten. Seit Mitte Januar ist Portugal von einem Land mit  geringen Covid-Infektionen zu einem Hochrisikogebiet geworden. Die britische Version des Virus greift stark um sich. 

Unsere Pläne und Reiseziele innerhalb des Landes  schieben wir beiseite. Nur dringende Gründe erlauben die Gemeinden zu wechseln. Einkäufe, Spazieren und Sport sind weiterhin möglich. 

Die Situation entspricht nicht unseren Wünschen, aber wir müssen sie akzeptieren. 

Um so mehr freuen wir uns über unsere bisherigen Erlebnisse im Land.


Die Eroberung des Castelo de São Jorge auf einem der Hügel in Lissabon bietet neben den historischen Einblicken der Burg auch fantastische Ausblicke auf die Stadt und dem Tejo inclusive der Ponte 25 de Abril. Ein herrlicher Anblick auf eine bezaubernde Stadt. Die Straßen zur Burg sind eng und haben ihren eigenen liebevollen Charme. Kleine Läden bieten Souvenirs, Snacks oder Eis an.


Als Gegensatz zum historischen Teil Lissabons steht die LX Factory. Dieses ehemalige Industriegebiet wird auch als Ministadt der Kreativen bezeichnet. Hier findet man kleine individuelle Restaurants, Bars, alternative Läden über Mode und Design neben künstlerischen Ateliers und die Mauern des Geländes präsentieren Graffiti-Kunst. Mal ein anderes Gesicht der Stadt.


Ein Höhepunkt ist unser Ausflug nach Nazaré, dem Neckar der Surfer. Es ist im wahrsten Sinne berauschend. Hier rollen die höchsten Wellen der Welt an und erfreuen Wassersportler wie Zuschauer. 

Nach einem Blick auf Wind und Wellen am Vortag, beschließen wir an diesen berühmten Strand mit seinen gigantischen Wellen zu fahren.

Sonne, Wolken und Regen wechseln sich ab. Die Wellen an diesem Tag sind zwar nicht außergewöhnlich hoch, aber trotzdem großartig. Wir stehen am Strand, sehen das tosende Wasser auf uns zukommen und sind beeindruckt, atemlos, sprachlos. Wir beobachten das spektakuläre Schauspiel von unterschiedlichen Aussichtspunkten und sind einfach nur glücklich. 

Der Ort ist bezaubernd und wir machen eine Pause und genießen leckeren Fisch in einem der vielen gemütlichen Restaurants am Strand und können hinter der sicheren Scheibe des Lokals das gigantische Naturschauspiel erleben.


Das Wetter meint es gut mit uns und so fahren wir mit dem Auto  auf die andere Seite des Tejo südlich von Lissabon. Unser Weg führt über die längste Brücke Europas, der Ponte Vasco da Gama, nach Sétubal. 

Erste Anlaufstelle ist das Zentrum der Stadt. Die schmalen Straßen sind geschmückt mit Weihnachtsdekorationen, großen künstlichen Blumen und Bienen. Wir kennen die Bedeutung nicht, finden es aber interessant und es passt in das Straßenbild. Der Ort versprüht einen bezaubernden Charme und es macht uns Spaß das Städtchen zu erkunden. Wir gönnen uns ein Mittagessen direkt am Markt und überbrücken in dieser Zeit einen ordentlichen Regenschauer.

Nun geht es weiter am Ufer des Atlantiks zum Hafen der Stadt. Die Sonne scheint und lässt die leuchtenden Farben der Fischerboote strahlen. Möwen kreischen und verfolgen die Boote . Wir sind beeindruckt und genießen diese Atmosphäre.


Es ist später Nachmittag und so setzen wir uns wieder ins Auto und fahren die Küste entlang, Nächster Stop ist Sesimbra, einem wunderschönen Urlaubsort. Das Meer rauscht und wir bleiben bis die Sonne am Horizont verschwindet.

Auf unseren Rückweg lassen wir es uns nicht nehmen über die Ponte 25 de Abril zu fahren und schauen auf die Lichter der Stadt. Ein wunderbarer Anblick.


Wir haben noch nicht genug gesehen. Also führt uns unser Weg noch mal nach Sesimbra. Wir lassen uns bei einem kleinen Mittagessen die Sonne ins Gesicht scheinen und genießen dieses Urlaubsflair. 

Auf unserem Plan steht aber noch ein besonderer Küstenabschnitt. Dem Tip eines Segelfreundes folgend, wollen wir nach Portinho da Arrábida. 

Ein wunderschöner großer Strand gesäumt von grünem Gebirge erwartet uns. Wir laufen am Wasser entlang und sind fasziniert von den Felssteinen, welche von den Bergen ins Meer rollten und dort wunderschöne Formationen hinterlassen. Wir atmen die frische Meeresluft und lassen es uns gut gehen. 

Den Sonnenuntergang wollen wir am Cabo Espichel erleben und so geht es die schmale Küstenstraße entlang bis zum Leuchtturm und wieder erwartet uns ein beeindruckendes Naturschauspiel. 


Das Mietauto ist abgegeben und wir schnappen uns unsere Räder, fahren entlang des Tejo bis zur Flussmündung des Trancão, einem Nebenfluss, um noch ein Stück an dessen Ufer entlang zu radeln. Auf dem Rückweg halten wir unter der Ponte Vasco da Gama und entdecken die Brücke mal in einer neuen Perspektive. Das Gebiet unter der Brücke wird von einem großen Skaterpark und vielen Grünanlagen geprägt. Es ist schön hier.


Natürlich besuchen wir auch das Kloster Mosteiro dos Jerónimos in Belém. Durch die fehlenden Touristen sind wir fast allein im Kloster und schlendern entspannt die Gänge entlang, bewundern die Architektur, die reich verzierten Säulen und Fenster und freuen uns über die freien Ansichten um zu staunen und zu fotografieren. Zum Abschluss finden wir uns in der berühmten Pastéis de Belém ein und lassen uns die leckere Köstlichkeit, Espresso und ein Gläschen Portwein schmecken.


Wir sind nun schon eine lange Zeit in Lissabon und fühlen uns sehr wohl. Auf unseren Streifzügen durch die Stadt entdecken wir immer wieder Neues und es gibt noch einige Plätze welche erobert werden wollen. Das muss nun  warten. Auch weitere Vorhaben das Land weiter kennenzulernen liegen auf Eis.  


Die Lage im Land ist angespannt und so verhalten wir uns der Situation angemessen. Unser Bezirk ist weitläufig und wir können entspannt spazieren gehen. Wir nutzen die Zeit um Fotos zu sortieren, Filme zu schneiden, Bürokram zu erledigen und am Boot ist sowieso immer was zu tun. Wir machen diverse Pläne und schauen was dann möglich ist. 

Unsere kleine Seglergemeinde im Hafen hält sich auf dem Laufenden und so schauen wir positiv in die Zukunft. 







„Man muss an die guten Dinge auch glauben“

Boris Herrmann 

Für weitere Informationen stehe ich gern zur Verfügung. 

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