TÖRNBERICHT

01. - 15. September 2020

Portugal II

Lissabon

Impressionen

São Vicente  de Fora

São Vicente  de Fora

São Vicente  de Fora

São Vicente  de Fora

São Vicente  de Fora

São Vicente  de Fora

Blick aus dem Fenster 

São Vicente  de Fora

Blick von São Vicente  de Fora

Straßenbahnlinie 28


Straßenbahnlinie 28

Alfama - Altstadt Lissabon

Alfama - Altstadt Lissabon

Fischladen mit typischen Stockfisch

Etikett 14

Rossio

Rossio

Stehausschank am Rossio

Blick auf die 

Catedral Sé Patriarcal

Catedral Sé Patriarcal

Blick auf den Tejo

Baixa

Straßenbahnendhaltestelle - Campo de Ourique

Mosteiro dos Jerónimos

Mosteiro dos Jerónimos

Torre de Belém

Doca de Belém - Porto de Lisboa

Doca de Belém - Porto de Lisboa

Parque das Nações

Parque das Nações

Parque das Nações

Parque das Nações





Während ich eine intensive Zeit mit meiner Familie verbringe, kümmert sich Frank um kleinere Reparaturen und um unsere neue Investition, dem Einbau eines Panda Dieselgenerators. 


Da es immer wieder Engpässe bei unserer Stromversorgung gab und nach vielen Überlegungen das Problem dauerhaft und effizient in den Griff zu bekommen, ist der Einbau des Generators für uns die perfekte Lösung. Damit können wir autark vor Anker liegen und auch unsere geliebte Kaffeemaschine morgens starten.


Es ist September. Ankunft in Lissabon. Auch wenn der Abschied von der Familie schwer fiel, es ist schön wieder an Bord zu sein. Jetzt wird erst mal ausgepackt, denn ich habe einige Bestellungen mitgebracht. Es ist ein bisschen wie Weihnachten.

So können noch anstehende Arbeiten erledigt werden, aber auch der Erkundung der Stadt steht nun nichts mehr im Wege. 


Unsere Marina befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen ExpoGeländes 98. Ein wunderschöner sehr moderner Bezirk mit Wohnungen, Museen, Einkaufsmöglichkeiten und Freizeitangeboten. Da die Ausstellung im Namen „Ozeane der Welt“ stand und diese auch mit dem 500. Jahrestag der Seereise Vasco da Gamas nach Indien zusammen fiel, wird man an jeder Ecke an Wasser und Schiffe erinnert. Moderne Kunst aus Abfall ist genauso zu bewundern wie die  sehr schön angelegten Grünanlagen und die zahlreichen Wasserspiele. Wohnungen und Hotels haben die Form von Booten. Und auch der Vasco da Gama Turm, das höchste Gebäude Lissabons erinnert an einen Schiffsmast mit Krähennest.


Um in die Altstadt zu kommen nutzen wir vorrangig die Uber-Taxen, welche schnell vor Ort sind. Die Preise sind moderat und wir kommen ohne Umstände an unsere gewünschten Ziele.

Wir erkunden Lissabon nach den einzelnen Stadtteilen. Die vorherige Lektüre unseres Baedeker Reiseführers erleichtert uns die Auswahl und informiert über wichtige Details.

Die Fahrt mit der Straßenbahnlinie 28 ist genauso ein Muss, wie ein Gläschen Ginjinha, einem leckeren Kirschlikör, welcher am Nordende des Rossio in einem Einzimmerlokal zu bekommen ist und im Stehen getrunken wird. 


Die Fliesenkunst Portugals lässt sich an vielen Ecken der Stadt entdecken. Wir bestaunen diese im Kloster São Vicente de Fora, von dessen Dach wir auch eine schöne Aussicht auf die Stadt genießen können. 


Interessant sind die wellenförmigen Muster der Pflastersteine auf den Plätzen. Man könnte meinen der Boden unter den Füßen bewegt sich.


Es gibt viel zu entdecken in Lissabon. Wir wollen gar nicht alles aufzählen. Viele historische Gebäude erzählen ihre Geschichte. Plätze und Straßen laden zum bummeln oder verweilen ein. Die Menschen sind aufgeschlossen und freundlich und so lohnt sich ein Aufenthalt in dieser Metropole auf alle Fälle. Die fehlenden Touristenströme der Kreuzfahrtschiffe ermöglichen entspannte Spaziergänge durch die Straßen der Stadt und Besuche in Museen ohne anzustehen.


Wir haben Mitte September. Eigentlich wollen wir weiter. Doch ein Azorentief liegt vor Portugal und hält uns erst mal ab weiter in die Algarve zu segeln. 

Bei der Verlängerung unserer Liegegebühren um eine Woche, stellt sich heraus, das die hiesigen Hafenplätze sehr begehrt sind und schon Wartelisten für größere Schiffe vorliegen.


Da Corona die Welt weiterhin fest im Griff hat und in Spanien die Regeln stark verschärft wurden, kommen viele Segler nach Portugal. Die Rezeption schlägt uns vor den Liegeplatz um einen ganzen Monat zu verlängern. Wir haben die Möglichkeit zu segeln und so zu sagen einen Heimathafen in Lissabon.


In der jetzigen Situation wieder geschlossener Häfen und dem Aufkeimen neuer Einschränkungen durch Corona, halten wir das Angebot für akzeptabel und verlängern unseren Aufenthalt bis Mitte Oktober.

Wir hoffen bis dahin Klarheit zu haben, wie wir unsere Reise fortsetzen können und erobern weiter Lissabon.



Erlebnis Lissabon

Für weitere Informationen stehe ich gern zur Verfügung. 

Email: info@sy-manatee.de


© by Heike und Frank Reinecke 

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