TÖRNBERICHT

01. Oktober bis 15. Oktober 2016

Biograd über Primosten, Trogir, Hvar und zurück über die Kornaten 

Impressionen

Fischer fahren am Abend aus dem Hafen

Ein Steinhaufen am Küstenweg

Eisvogel in der Nähe der Pier

Die massive Steinbrücke verbindet Tribunj mit der kleinen Insel

Tribunj aus der Luft von einer Drohne aufgenommen

Rogoznica - die Stadtpier befindet sich außerhalb des Fotos rechts

Die Pier in Hvar in der Abendsonne und es gibt noch freie Plätze

Eine Gasse auf dem Weg zur Festung in Hvar

Die Stadt Hvar auf der Insel Hvar von einer Drohne aufgenommen

Die Star Clipper verlässt Hvar mit Kurs Richtung Süden

Trogir in der Abendsonne von einer Drohne aufgenommen

In der Primostenbucht an einer Mooring

Volle Fahrt voraus

Im Hafen von Biograd

Wegen der Ausstattung des Schiffes mit einer Eigner Kabine im Vorschiff, freuten wir unsauf einen Törn mit der Bavaria 45 zu Zweit.


Wir warteten noch auf gutes Wetter aber die Voraussagen wurden wegeneines umfangreichen Tiefdruckgebietes über Europa nicht besser. Wir legten ab, nutzten den Wind und segelten Richtung Süden.


Auch unter Segeln wurde das Wetter nicht besser, die dunkle Wand an der Steuerbordseite hat uns dann auch voll erwischt. Kräftiger Regen, Gewitter und schwere Böen waren die Folge.


In Vorbereitung auf das Wetter haben wir Sturmfock gesetzt und sindmit Motorunterstützung in die Primostenbucht eingelaufen. Das Anlegen an einer Mooring hatbeim ersten Versuch geklappt.


Das Wetter hatte sich lokal gebessert. Aber das Tiefdruckgebiet wütete immer noch über Europa.

Unsere Reise ging weiter nach Trogir.Für uns ist die Stadt immer ein Höhepunkt in Kroatien, daher freuten wir uns darauf.


Von Trogir ging es mit einem Ankerstopp in einer Bucht von Veli Drevenik weiter nach Hvar. Wir kamen am späten Nachmittag in Hvar an und machten an einer Mooring fest, weil die Pier vollständig belegt war.


Wir hatten das Glück die "Star Clipper" unter Voll Zeug zu treffen. Dieser Viermaster gehört zur Flotte der Star Clippers Kreuzfahrten.


Nach einer Nacht an der Boje verlegten wir das Schiff an die Pier. Wir wollten den Kroatischen Unabhängigkeitstag in der Stadt erleben.


Hvar ist sehr beliebt und es ist äußerst selten möglich einen guten Platz an der Pier zu bekommen. Meist werdenPlätze vorreserviert. Die Crews der großen Schiffe mit Gästen an Bord sind Einheimische und kennen den Hafenkapitän. Aber in der Bucht von Hvar findet man entweder eine freie Boje oder man ankert einfach und versucht dann am Morgen sein Glück.


Der Wind kam aus einer günstigen Richtung und so segelten wir von Hvar nach Rogoznica. Eine sehr schöne und auch verwinkelte Bucht mitSchutz vor schwerem Wetter. Die Marina Frapa bereitete sich schon auf die Einwinterung vor. Freie Plätze waren genügend vorhanden aber wir bevorzugten die Stadtpier direkt in der Stadt von Rogoznica. Es gab dortStrom und Wasser.


Das Wetter wurde von einem Tiefdruckgebiet bestimmt. Für den Nachmittag war eine Bora angekündigt. Wir segelten mit Ostwind nach Zirje und erreichten kurz vor einer großen Gewitterfront die Bucht Vela Stupica auf Zirje. Wir machten uns an einer Boje fest und wetterten die Bora mit ca. 30 Knoten Wind in der Bucht ab.


Am nächsten Tag herrschte wieder Ostwind und wir segelten nach Tribunj.


Einsam stand unser Schiffan der Pier der kleinen Insel in Tribunj. Gegen Abend füllte sich die Pier und imgeöffneten Restaurant direkt am Liegeplatz wurde es schnell voll.


Die Marina von Tribunj machte auch einen sehr guten Eindruck und es gibt zahlreiche Restaurants im Ort. Eine Wanderung in der Gegend istsehr empfehlenswert.


In Tribunj wurde südlich neben der Marina mit Hilfe der EU eine neue Fischereistation mit Markt errichtet. Für mein Gefühl einsinnvolles Projekt für die kroatischen Fischer.

Am nächsten Tag segelten wir zurück in den Ausgangshafen nach Biograd. Ein Jugo wurde im Wetterbericht angekündigt.

Die erste Oktoberhälfte 2016 war vom Wetterdurchwachsen. Starke Regenfälle, mehrere Gewitter, die typischen Winde wie Jugo und Bora. Natürlich gab es auch Sonne und blauen Himmel. Die Winde bescherten uns schöne Segeltörns und ließen uns die Grenzen des Schiffes sehr gut wahrnehmen. Die Doppelruderanlage hält das Schiff stets gut auf Kurs. Hoch am Wind läuft es mit Vollzeug bei über 25 Knoten Wind aus dem Ruder.


Navigiert wurde elektronischmit SeaClearII und dem aktuellen kroatischen Kartensatz. Als praktisches Backup verwende ich Europe HD von Navionics auf einem iPAD3.


Eine wertvolle Hilfe ist wie immer der Hafenführer (29. Auflage) von Karl-Heinz Beständig. Die Wetterprognosen haben wir uns über das Internet beschafft. Die Charteryachten von Pitter Yachting sindmit einem Wifi Router ausgestattet. 

Für weitere Informationen stehe ich gern zur Verfügung. 

Email: info@sy-manatee.de


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