TÖRNBERICHT

06. Dezember 2021 - 31. Januar 2022

Kanaren

Gran Canaria 

Impressionen

Begegnung auf dem Atlantik

Maspalomas

Hafeneinfahrt Puerto de Mogan

Puerto de Mogan

Puerto de Mogan

Puerto de Mogan

Puerto de Mogan

Puerto de Mogan

Puerto de Mogan

Puerto de Mogan

Ausblick von unserer Manatee auf die Hafeneinfahrt Puerto de Mogan

Hafenathmosphäre 

Puerto de Mogan

am Steg

Puerto de Mogan

im Hafen

Puerto de Mogan

an der Pier 

im  Hafen

Puerto de Mogan

im Hafen

Puerto de Mogan

Puerto de Mogan

Ausblick vom Mirador de Puerto de Mogan

Sonnenuntergangsfelsen Puerto de Mogan

Sonnenuntergang 

Westküste Gran Canaria

Playa de las Nieves, Agaete

Puerto de las Nieves, Agaete

Ermita de Nuestra Señora de las Nieves, Agaete

Agaete

Agaete

auf den Weg zum 

Roque Nublo

auf den Weg zum 

Roque Nublo

auf den Weg zum 

Roque Nublo

auf den Weg zum 

Roque Nublo

Roque Nublo

Roque Nublo

Blick vom Roque Nublo auf den Teide Teneriffa


Blick vom Roque Nublo auf den Teide Teneriffa

Blick vom Roque Nublo 

Blick vom Pico de las Nieves auf den Roque Nublo, im Hintergrund der Teide auf Teneriffa

Am Stausee Presa 

de las Niñas

Eindrücke in den Bergen

Iglesia de San Juan Bautista Arucas

Rumdestillery Arucas

Rumdestillery Arucas

Teror

Plaza Teresa de Bodívar, Teror

Dünen von Maspalomas

Dünen von Maspalomas

Faro de Maspalomas

Parkanlage Maspalomas

Cactalda Park la Aldea de San Nicolás

Cactalda Park la Aldea de San Nicolás

Cactalda Park la Aldea de San Nicolás

Hafeneinfahrt Puerto de Mogan während des Calima

Sonnenuntergang Puerto de Mogan während des Calima

Abendsonne während des Calima

an der Pier Puerto de Mogan


Die Nacht war ruhig vor Morro Jable. Jetzt heißt es früh aufstehen und fertigmachen für die Weiterfahrt. Mit dampfenden Kaffeebechern im Cockpit starten wir Richtung Las Palmas auf Gran Canaria. Die Landabdeckung Fuerteventuras ist geschafft und der Atlantik beschert uns einen fantastischer Segeltag. Halber Wind bei 15 - 25 Knoten und die Welle schiebt uns voran. Es läuft! 

Kurz vor dem Ziel hat der Wind dann keine rechte Puste mehr. Also Motor an und ab durch die Wellen gestampft. Das Ankerfeld vor Las Palmas ist gut besucht. Wir müssen ein wenig suchen, finden aber noch ein Fleckchen für uns. Nach dem dritten Versuch hält der Anker und einem entspannten Abend steht nichts mehr entgegen.


Am nächsten Morgen geht es wieder raus auf den Atlantik. Wind kommt auf und wir segeln an den vielen Hotelanlagen vorbei gen Süden bis zum Playa de Meloneras und verbringen eine unruhige Nacht. Nach diesen ordentlichem Geschaukel am Anker steht nur noch die kleine Etappe bis zu unserem Zielhafen Puerto de Mogan auf dem Plan.


Die Anmeldung über Funk ist schnell erledigt und wir machen am zugewiesenen Stellplatz fest. Wir sind begeistert. Unser Platz ist ganz außen am Steg und wir können vom Cockpit auf die Hafenausfahrt samt Bucht schauen. Der Turm der Hafenanlage ist bereits mit Lichterketten für die Weihnachtszeit dekoriert und leuchtet uns am Abend entgegen. 

Puerto de Mogan, ein kleiner Urlauberort begeistert vor allem mit seinen Blumen in den Gassen, den bunten kleinen Häusern und dem zentralen Hafen, welcher von kleinen Restaurants und Bars umsäumt ist.. 

Vom Mirador De Puerto De Mogan hat man einen fantastischen Ausblick auf die Bucht.

Unsere unmittelbaren Bootsnachbarn sind hier vor längerer Zeit liegen geblieben, betreuen und werkeln an ihren Booten und haben den ein oder anderen Tipp für uns.


Ein Mietauto ist diesmal schnell erhältlich und so machen wir uns auf, die Insel kennenzulernen. 

Nach der doch eher wüstenähnlichen Landschaft Lanzarotes und Fuerteventuras empfängt uns Gran Canaria mit vielfältiger Vegetation und zeigt uns im Norden und in der Mitte der Insel ihr grünes Gesicht.


Die erste Fahrt führt uns gen Westen über Mogan bis nach Agaete im Norden. Beeindruckende Landschaften mit felsigen Bergen und grünen Tälern begleiten unseren Weg.


Unbedingt empfehlenswert ist die Inselmitte. Auf schmalen Serpentinenstraßen geht es hinauf in die Berge. Immer wieder unterbrechen wir unsere Fahrt, um die atemberaubende Ausblicke genießen. Den Rest laufen wir durch den duftenden Pinienwald bis zum Roque de Nublo mit seinen großen Steinmonolithen. Die Aussicht ist grandios und wir blicken hinüber zum wolkenumhangenen Teide auf Teneriffa. Dieses Erlebnis lässt uns zum Wiederholungstäter werden und wir schauen vom benachbarten Berg den Pico de las Nieves auf Täler und die umliegenden Berge.


Das kleine Städtchen Teror mit seinem liebevollen Stadtkern, den typischen Balkonen und sehr grünen Umgebung hat es uns ebenfalls angetan. 

Und wenn wir schon den Norden erkunden, machen wir einen Rundgang durch die traditionelle Rumbrennerei in Arucas mit anschließender Verkostung. Es war sehr interessant, aber Rumtrinker werden wir wohl nicht :-)

Natürlich wandern wir auch durch die Dünen Maspalomas, waren im Kakteengarten oder genossen die Natur an den Staudämmen im Süden der Insel. Auf Gran Canaria gibt es Einiges zu entdecken.


Die Weihnachtzeit in Puerto de Morgan vergeht schnell und wir begrüßen das Neue Jahr auf unserer Manatee, telefonieren mit der Familie und Freunden und freuen uns auf ein weiteres spannendes Jahr. 


Am Sonnenuntergangsfelsen gleich um die Ecke, versammeln sich viele Urlauber, um wie der Name schon sagt, die Sonne im Meer untergehen zu sehen. Ein wunderschönes Erlebnis in entspannter Atmosphäre. Selbst hier können wir rüber nach Teneriffa auf die Spitze des Teides schauen.


Neben unseren Ausflügen, gibt es auch immer wieder etwas am Boot zu tun. Nur den Versuch einen festen Dodger zu bauen, verschieben wir dann doch noch einmal. Im Moment wären wir mit dem Ergebnis nicht zufrieden gewesen.


Die Temperaturen auf den Kanaren mit konstanten 20 - 25°C empfinden wir als sehr angenehm. Doch das Wetter hat auch hier seine Überraschungen parat. Eine Woche langt fegt ein Calima, der typische Sandsturm aus der Sahara über die kanarischen Inseln. 

Der feine Sand reduziert nicht nur die Sichtweite wie bei Nebel, sondern ist unangenehm für Augen und Lunge. Der dabei stetigen Süd-Ost- bis Ostwind lässt ordentlich Schwell in den Hafen. Unseren Steg hat dieses Ereignis stark in Mitleidenschaft gezogen. Wir überlegen wer jetzt wen hält. Der Steg uns oder doch eher umgekehrt. 

Die Notreparatur des Hafens überzeugt nicht wirklich und so erhalten wir einen Platz an der Pier. Hier verbringen wir noch die restliche Zeit und freuen uns bald weiter zu segeln. Der Liegeplatz auf La Gomera ist bereits reserviert.



Übrigens, hier die Antwort auf die viel gestellte Frage, ob wir jetzt noch in die Karibik segeln.










Die Karibik muss noch auf uns warten ;-)


Für weitere Informationen stehe ich gern zur Verfügung. 

Email: info@sy-manatee.de


© by Heike und Frank Reinecke 

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